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"Anonymes Christentum" und "frommer Atheismus"
Karl Rahner hat vor viele Jahren das Wort vom "anonymen Christentum" geprägt, welches besagt, dass Gott kein Privateigentum der Kirche ist, sondern der Mensch auch dann Zugang zum Heil hat, wenn er nicht zur Kirche gehört. Glaubt heute eine "viel zu philosophische Theologie" eigentlich noch an diesen Gott oder nur noch an ihren "geglaubten Glauben", fragt der "fromme Atheist" Herbert Schnädelbach.
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Wie hältst du’s mit der Gewalt?
Johann Baptist Metz hat behauptet, dass Mel Gibsons Jesus-Film im Kern anti-christlich ist, da er sich nur auf das Leiden Jesu konzentriert. Diese Einseitigkeit macht aus dem Christentum eine Opferreligion, die nur noch um sich selbst kreist, Opfer verlangt und schließlich Gewalt gegen Andere hervorruft.
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