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Politik ist die Kunst des Unmöglichen
Politik wird heute gern auf das Machbare, auf die Kunst des Möglichen reduziert, auf eine Politik, die den ganzen Apparat von Experten, Sozialarbeitern usw. mobilisiert, um die Gesamtforderung einer partikularen Gruppe auf Partikularität zu reduzieren. Aber erst dann, wenn sie an der Veränderung der Parameter arbeitet, die als "möglich" und "real" charakterisiert sind, wäre von eigentlicher Politik zu reden, sagt der slowenische Philosoph und Psychoanalytiker Slavoj Zizek. Auch die Religion hat zwei mögliche Rollen zur Auswahl, eine therapeutische oder eine kritische. Entweder hilft sie den Menschen dabei, im Rahmen der existierenden Ordnung besser zu funktionieren, oder sie versucht, sich als kritische Institution zu etablieren, die das, was mit der Ordnung an sich nicht stimmt, zur Sprache bringt und einen Raum für abweichende, kritische Stimmen bietet.
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Das Gegenteil von Versöhnung heißt nicht Konflikt, sondern Mobbing
Denn "nicht der Konflikt ist das Problem, sondern die Art und Weise, wie damit umgegangen wird!" Eine Gesellschaft mit geradezu chronischer Konfliktvermeidungsstrategie trägt nicht nur dazu bei, dass ein Konflikt als solcher gar nicht mehr wahrgenommen wird, sondern verhindert auch die Entwicklung von Konfliktfähigkeit, die gerade junge Menschen heute brauchen.
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