Newsletter



Sie wollen auf dem Laufenden bleiben?

Dann können Sie hier in Ihre eMail-Adresse eintragen und werden von Zeit zu Zeit unseren Newsletter erhalten!


Zurück zur Übersicht


03.09.2009  


Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Krabbelgottesdienst

Am Sonntag, den 06. September 2009 um 11.15 Uhr findet im Marstall Clemenswerth der nächste Krabbelgottesdienst statt. Es geht um den, über den man sagt: Er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen. Besonders Familien mit kleinen Kindern sind herzlich eingeladen.

 

Download

 

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Jugendgottesdienst

Am Samstag, den 12. September 2009 um 19.15 Uhr lädt der Marstall zu einem Jugendgottesdienst in die Jugendbildungsstätte ein. In diesem Gottesdienst geht es um freie Plätze, politisches Handeln und um messianische Politik. Es geht um die Frage: Warum Jesus den "leeren Stuhl des Messias", der ihm von Petrus angeboten wird, nicht besetzt.

Die Komödie "Das Leben des Brian" von Monty Python gibt darauf folgende Antwort: "Es ist völlig unnötig einem Menschen zu folgen, den ihr nicht mal kennt. Ihr müsst nur an euch selbst denken. Ihr seid doch alle Individuen. Und ihr seid alle völlig verschieden. Und jeder von euch sollte versuchen, es für sich selbst raus zu finden. Ihr habt euch von niemandem sagen zu lassen, was ihr tun und lassen sollt."

Für die Philosophin Agnes Heller geht es um was anderes. Ihr geht es dabei um Politik nach dem Tod Gottes: "Der leere Stuhl wartet auf den Messias", so Heller. "Wenn jemand diesen Stuhl besetzt, kann man sicher sein: es handelt sich dabei um den pervertierten oder verlogenen Messias. Wenn jemand den Stuhl wegnimmt, dann ist die Vorführung zu Ende und der Geist wird die Gemeinde verlassen. Die Politik kann diesen unbesetzten Stuhl nicht gebrauchen; aber solange man den Stuhl belässt, wo er ist, genau dort im Zentrum des Raumes, wo er in seiner warnenden, vielleicht sogar pathetischen Leere fixiert bleibt, müssen die politischen Handlungsträger sein Dasein immer noch in Rechnung stellen. Zumindest steht es ihnen frei, sein Dasein in Rechnung zu stellen. Alles Übrige ist Pragmatismus."

Es sind noch Plätze frei. Herzliche Einladung.

 

Download

 

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Wir bieten jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren die Chance, mit einem

Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ)

etwas für sich und andere Menschen zu tun.

Das FSJ bietet:

·         eine Chance seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln,

·         die Begegnung mit Menschen,

·         das Erfahren von Gemeinschaft,

·         die Möglichkeit, unsere Gesellschaft mitzugestalten,

·         berufliche Orientierung und das Kennen lernen sozialer Berufsfelder,

·         eine Chance, die persönliche Eignung für einen sozialen Beruf zu prüfen.

Das FSJ dauert in der Regel 12 Monate und beginnt am 1. September eines Jahres. Das FSJ wird ganztägig als pädagogische, erzieherische, verwaltungstechnische oder hauswirtschaftliche Hilfstätigkeit geleistet.

Während des FSJ erhalten die Freiwilligen:

·         Taschengeld in Höhe von 160,00 Euro,

·         Unterkunft und Verpflegung,

·         eine beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.

Außerdem besteht für die Eltern Anspruch auf Kindergeld.

Das Bewerbungsverfahren wird organisiert durch:

Diözesan-Jugendamt

Referat Soziale Dienste

z. H. Frau Ann-Cathrin Röttger

Domhof 12

49074 Osnabrück

Tel.: 0541/318-235

a.roettger@bgv.bistum-os.de

 

Flyer (57 KB)

 

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Downloads und Links

Erwachsen werden im Glauben

Die boomenden Pfingstkirchen, die vor allem Emotionen ansprechen, sind mir suspekt, sagt der deutsch-brasilianische Befreiungstheologe Paulo Suess. Das ist wie bei Zirkuspferden – Sie laufen im Kreis herum, aber kommen nicht in die konkrete Geschichte hinein. Sie rufen die Leute zusammen und sagen ihnen: "Kommt zu uns! Hier könnt ihr euren Alltag vergessen." Das ist keine Erwachsenenbildung. Das ist Erwachsene zu Kindern zu machen. Das ist Kirche als Opium für das Volk, die wir uns nicht mehr leisten können, weil das Volk Not leidet, sagt Paulo Suess.

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/downloads.html

 

 

"Wenn einer alleine träumt …"

"Warum verehren wir Jesus Christus hier bei uns im Gottesdienst – und übersehen ihn völlig da, wo er heute lebt? Da draußen, in den favelas, bei den Armen in den Elendsvierteln!" Diese Frage hat ihn getroffen wie ein Blitz: Dom Hélder Câmara, er war damals Weihbischof von Rio de Janeiro. 1955 war er dort mit vielen Pilgern und einer großen Zahl von Bischöfen und Kardinälen bei einem großen kirchlichen Kongress. Sie haben diskutiert: "Wie können wir heutzutage Gottesdienst feiern?" Und dann das: "Da, bei den Armen, da ist Jesus Christus heute. Da können wir ihm dienen."

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/links.html

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.marstall-clemenswerth.de