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06.01.2010  


Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Krabbelgottesdienst

Am Sonntag, den 17. Januar 2010 um 11.15 Uhr findet im Marstall wieder ein Krabbelgottesdienst statt. Dabei geht es um so kinderschwere Dinge, wie das Wunder der Verwandlung, wie es in Kana geschah. Wo der Wein und das Fest zur Neige gehen und das Wasser der Alltäglichkeit wieder zum Vorschein kommt, dort setzt entweder die spießbürgerliche Langeweile ein, oder es geschieht ein Wunder. Aber dieses Wunder der Verwandlung beginnt erst dort, wo der kinderschwere Glaube an Jesus unser Leben auch wirklich verändert. Jesus ist der Wein des Lebens, der auf jenen Festen eingeschenkt wird, aus denen das wirkliche, dauerhafte Glück besteht, das nicht in die Sackgassen des Privaten führt oder mit dem Rücken zu den Unglücklichen und Benachteiligten gefeiert wird. Zu diesem Fest sind besonders Familien mit kleinen Kindern herzlich eingeladen.

 

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Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Jugendgottesdienst

Am Samstag, den 23. Januar 2010 um 19.15 Uhr lädt der Marstall zum Jugendgottesdienst ein. Dabei geht es um einen Schlüsseltext der Theologie der Befreiung. In ihm entdecken sich die Armen und Unterdrückten als die Adressaten der frohen Botschaft, denn als sie aufstanden, um aus der Schrift zu lesen, lasen sie von ihrer Befreiung. Befreiung ist eine besondere, von jedem unterdrückten Volk wiederholte Erfahrung, denn Gott ist der allgemeine Befreier. Jedes Volk erfährt seine eigene Befreiung durch die Hand eines einzigen, in allen Fällen identischen Gottes, dem vermutlich jegliche Unterdrückung verhasst ist. Oder wie es der Prophet Amos zum Ausdruck bringt: "Seid ihr für mich mehr als die Kuschiter, ihr Israeliten? – Spruch des Herrn. Wohl habe ich Israel aus Ägypten herausgeführt, aber ebenso die Philister aus Kaftor und die Aramäer aus Kir." Zur dieser Befreiung sind alle herzlich eingeladen.

 

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Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Leiten und Begleiten

Eine praxisbegleitende Fortbildung für Schulungsteamer/-innen

Als Teamer/-in aus einem Dekanatsjugendbüro, aus einem Jugendverband oder aus einer Jugendbildungsstätte hast Du bereits Erfahrungen bei der Durchführung von Gruppenleiteraus- und -fortbildungen, bei Schulgemeinschaftstagen oder bei zielgruppen- und themenorientierten Fortbildungen machen können. Dir ist es darüber hinaus wichtig, Dich intensiver mit der eigenen Leitungsrolle, mit eigenen Zielen und Wünsche für die Schulungsarbeit auseinanderzusetzen.

Mit der praxisbegleitenden Fortbildung möchten wir Dir die Möglichkeit bieten, Deine eigene Leitungsrolle aus verschiedenen Perspektiven in den Blick zu nehmen, Deinen eigenen Leitungstyp festzustellen, Stärken und Schwächen realistisch einschätzen zu können, Dich persönlich weiter zu entwickeln und das ganze mit Anteilen von Selbst- und Fremderfahrung zu erreichen.

Es soll um eine sachbezogene Auseinandersetzung mit Leitungs- und Persönlichkeitsmodellen gehen, die auf die eigene Person und die der Anderen (aber weniger auf die Gruppe) hin reflektiert werden sollen. Dabei sollen sich die Teilnehmer/-innen gegenseitig als "Spiegel" oder "Steigbügel" erfahren. Als erwünschtes Nebenprodukt soll es auch um eine Erweiterung der Methodenkompetenz gehen.

Diese Erfahrungen und Erkenntnisse sollen in Kursen angewandt und die dabei gemachte Erfahrung im Sinne einer kollegialen Beratung in Praxisberatungsgruppen thematisiert werden.

Kosten:  150,00 / 165,00 Euro (für den gesamten Kurs)

 

Leitung:         Lydia Egelkamp, Haus Maria Frieden

                   Michael Strodt, Marstall Clemenswerth 

Anmeldung:  Christian Scholüke

                   Diözesan-Jugendamt Osnabrück

                   Telefon: 0541 – 318-234

                   E-mail: c.scholueke@bgv.bistum-os.de

 

(Flyer 100 KB)

 

 

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Downloads und Links

Exodus-Politik

 

"Wir glauben immer noch an das, was der Exodus uns über Sinn und Möglichkeit von Politik lehrte: erstens, daß wo immer man lebt, wahrscheinlich Ägypten ist; zweitens, daß es einen besseren Ort, eine reizvollere Welt, ein Gelobtes Land gibt; und drittens, daß der Weg zu dem Land durch die Wüste führt." Exodus-Politik – so meint der amerikanische Sozialwissenschaftler Michael Walzer – zwingt dazu, die Realitäten zu sehen und sich ihnen doch nicht auszuliefern. Sie fordert von den Politikern, die wir auf Zeit wählen, sicherzustellen, daß sie nicht ihre eigenen kurzfristigen Interessen, Ziele und Wege im Blick haben, sondern den langen gemeinsamen Weg sehen. Wir können von hieraus nur dorthin gelangen, wenn wir uns zusammenschließen und losgehen.

 

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/downloads.html

 

 

Das Gebet stiftet die menschliche Weltordnung

 

Die "Frage nach Gott" hat der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode in den Mittelpunkt seiner Silvesterpredigt 2009 im Osnabrücker Dom gestellt und zitiert das Staunen darüber, dass am Beten sogar viele von denen festhalten, die sich von der Kirche längst verabschiedet haben. Es zeigt: Glaube ist Unmittelbarkeit. Und so wie das Gebet, ist auch der Glaube imstande eine neue Ordnung, eine göttliche Weltordnung zu stiften, wie Franz Rosenzweig sagt, und die Vormacht der sekundären "Ego-Veredelung" zu brechen.

 

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/links.html

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.marstall-clemenswerth.de