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Unterbrechungen aus dem dunklen Kinosaal
"Film/riss" lädt ein, die spirituelle Dimension ausgewählter Spielfilme wahrzunehmen und sich zu fragen, welche Saiten sie bei mir zum Schwingen bringen. In ausgewählten Filmen, einzelnen Bildern, Szenen oder Sequenzen können wir das eigene Leben wiedererkennen, Entscheidungen überdenken und den eigenen Kompass neu ausrichten. Denn Filme sind "Emotionsmaschinen", bei denen es in erster Linie um Selbsterfahrung geht.
Aber Filme sind auch "Unterbrechungen". Sie sind in Geschichten verstrickt, die uns etwas gesagt sein lassen wollen. Sie beweisen sich stets selbst - stoßen nicht nur Fragen an, sondern bieten dank faszinierender, wegweisender Bilderfolgen bisweilen auch Anstöße und Antworten - voller Brisanz und Relevanz für Biographie und Theologie.
Die Film-Exerzitien in der Fastenzeit bieten die Möglichkeit, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und den Glauben als Wagnis zum Aufbruch zu begreifen. Sie wollen den Sinn für die alternativen Möglichkeiten des Lebens wecken und die Auseinandersetzung mit Filmen als Orientierung für gelingendes Leben wagen. Sie ermutigen von dem, was uns hält und trägt, mitzuteilen, ohne anderen unsere Überzeugungen aufzudrängen. Sie laden ein, so zusammen zu leben, dass es möglich wird, ohne Angst verschieden zu sein.
Beginn: Freitag, 05. März 2010, 17.00 Uhr
Ende: Sonntag , 07. März 2010, 13.00 Uhr
Ort: Jugendbildungsstätte
Marstall Clemenswerth, Sögel
Referenten: Eva Schumacher und Michael Strodt
Kosten: 33,00 Euro / 25,00 Euro (ermäßigt)

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