19.04.2010
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Jugendgottesdienst |
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Am Samstag, den 24. April 2010 um 19.15 Uhr findet im Marstall Clemenswerth wieder ein Jugendgottesdienst statt. Dafür steht in der Leseordnung ein Text, dessen apokalyptische Botschaft oft weg gelassen oder vergessen wird. Dabei leiden die in diesem Text aus der Offenbarung angesprochenen Menschen die Qualen derer, die verfolgt werden, missbraucht, gefoltert und gemordert, damals und heute: in den Verbannungslagern Domitians auf Patmos oder in Auschwitz. Sie leiden, weil sie von der Verheißung der Freiheit, Wahrheit und Gerechtigkeit nicht lassen wollten; weil sie darauf bestanden, in Würde zu leben, weil sie leben wollten und es nicht durften. Hier, in diesem radikalen Milieu, ist die Frage nach der Auferstehung aufgehoben und aufbewahrt. Gut aufgehoben und gut aufbewahrt! Hier hört sie zugleich auf, eine Frage zu sein oder eine Theorie. Sie ist hier ein Schrei nach Erlösung! Eine Hoffnung, die gegen ein Heil protestieren muss, in dem diese Verheißung nicht erfüllt ist. Ein Protest, der eher die Regeln der Vernunft missachtet, als dass dem menschlichen Leben das eschatologische Recht auf radikale Erlösung bestritten würde. Herzliche Einladung.
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Musikalisches Pfingsttreffen |
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"Red' dich nicht raus!!" |
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Termin:
Freitag, 21. Mai 2010 (17.00 Uhr) - Montag, 24. Mai 2010 (14.00 Uhr)
Kosten:
55,-- Euro für unter 27jährige
65,-- Euro für ab 27jährige
zuzügl. 3,-- Euro für eine Arbeitsmappe und evtl. 5 Euro für eine CD
Veranstalter : Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, Sögel
Team: Axel Eichhorn, Karl-Bernd Hüttis, Dominik Lübbers, Tobias Lübbers, Frauke Sparfeld, Pater Diethard Zils, Stefanie Schmidt
Anmeldungen telefonisch unter 05952 / 207-0
oder per e-mail: b.terborg@marstall-clemenswerth.de

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Downloads und Links |
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Nur um Liebe geht es nicht
… sondern um Gerechtigkeit, sagt Johann Baptist Metz gegen Benedikt XVI, und fordert eine theologische Neubesinnung, gerade in einer Zeit, in der alle Welt vom sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche spricht. Die apokalyptischen Texte der Bibel sind literarische Zeugnisse einer Weltwahrnehmung, die die Antlitze der Opfer "aufdecken" will, Zeugnisse einer Weltsicht, die das "enthüllt", was "der Fall ist" – gegen die in allen Weltanschauungen immer wieder auftauchende Neigung zur mythischen oder metaphysischen Verschleierung des himmelschreienden Unglücks in der Welt.
Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/downloads.html
Widerspruch aus Loyalität
Joseph Ratzinger neigt dazu, die Moderne schlechtzureden. In seiner Sprache wird manchmal eine Verletztheit von der Welt sichtbar, die mich schmerzt, sagt Pater Klaus Mertes, der als Rektor des Berliner Canisius-Kollegs die Aufklärung über Missbrauch in der katholischen Kirche angestoßen hat. Wir müssen das Verhältnis von Leidsensibilität und Sündensensibilität neu austarieren. Mitleid mit dem Kranken ist etwas anderes als Mitleid mit dem Sünder. Da hat eine Verwechslung stattgefunden. Das Mitleid mit dem Kranken führt zu dem Impuls zu helfen. Die richtige Reaktion auf den Sünder ist hingegen erst einmal Zorn.
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