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26.04.2010  


Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Krabbelgottesdienst

Am Sonntag, den 09. Mai 2010 - am Muttertag - findet um 11.15 Uhr im Marstall wieder ein Krabbelgottesdienst statt. Mitten in der tiefsten Vertrauenskrise der Kirche hören wir ein Evangelium, dass die kinderschwere Frage nach einem Vertrauen stellt, das die johanneische Gemeinde so nötig braucht, wie unsere Kinder oder Menschen wie Dietrich Bonhoeffer. "Ich glaube", schreibt Bonhoeffer wenige Wochen vor seiner Verhaftung, "dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein." Zu diesem kinderschweren Gottvertrauen und angstfreien Osterglauben sind besonders Familien mit kleinen Kindern herzlich eingeladen.

Der Muttertag übrigens hat seinen Ursprung in der englischen und amerikanischen Frauenbewegung, mit dem Ziel, dass ihre Söhne nicht mehr in Kriegen geopfert werden sollen.

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Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

… von Stein zu Stein

Pilgern auf dem Hümmlinger Pilgerweg

Du bist eingeladen, mit vielen anderen interessierten Menschen vier Tage lang auf dem Hümmlinger Pilgerweg unterwegs zu sein. Wir werden "von Stein zu Stein" den ganzen Pilgerweg mit seinen 92 Kilometern gehen (Abkürzungen sind auf den Tagesetappen möglich). Die einzigartige Beschilderung durch Feldsteine mit Kreuzen, die uns den Weg weisen, die insgesamt 20 Sinnsprüche, die wunderschöne Natur des Hümmlings und die Morgen- und Abendimpulse und Eucharistiefeiern in der Gruppe werden unserer Pilgerreise eine besondere Note geben.

Am Donnerstag, den 12.08.10 werden wir gemeinsam in Sögel aufbrechen, um über Werlte, Lorup, Esterwegen, Börger, Werpeloh in vier Tagen wieder nach Sögel zu gelangen. Am Maria Himmelfahrtssonntag werden wir gemeinsam mit mehreren tausend anderen Pilgern den Gottesdienst auf Schloss Clemenswerth feiern. Abschließen werden wir unsere Pilgerwanderung danach mit einem Mittagessen im Marstall Clemenswerth.

Unsere gemeinsame Pilgererfahrung soll in einer großen Gemeinschaft stattfinden, aber dennoch jedem Einzelnen oder jeder Kleingruppe die Gelegenheit bieten, in seinem Tempo das Pilgern zu erfahren. Wir werden folglich nicht in der Großgruppe pilgern. Die Einfachheit eines Pilgerlebens soll für alle erlebbar werden, um die Sinne zu weiten für religiöse Erfahrungen und die Stimme Gottes auf dem Weg. Wir freuen uns auf diese gemeinsamen Erlebnisse mit dir!

 

Termin:                     12. - 15. August 2010

Teilnehmer/-innen:    16 Jahre und älter

Kosten:                     30 Euro,

darin enthalten: Kosten für Übernachtung in Gemeinschaftsunterkünften, Gepäcktransport, Abendessen in den Gemeinschaftsunterkünften, kleines Pilgerpaket für den jeweiligen Tag, Begleitung und Information durch Organisationsteam usw.

15,00 Euro bei einer Teilnahme ab Samstagmorgen

Veranstalter            Pfarreiengemeinschaft Sögel,

Katholische Jugendbüros Osnabrück Nord und Emsland Nord,

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Anmeldeschluss:       01. August 2010

Anmeldung / Info:     Katholisches Jugendbüro

Hauptkanal links 67, 26871 Papenburg

Tel.: 04961 – 2757

eMail: Papenburg@kjb-emsland-nord.de

Flyer 4,800 KB)

 

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Downloads und Links

Perversion der Macht

Der Zölibat wurde für Priester zur Pflicht, um den Missbrauch ihrer Macht zu verhindern. Heute wird ihre Sexualität missbraucht, um die Macht traditionalistischer Kreise zu sichern, meint David Berger, der zurückgetretene Chefredakteur von "Theologisches". Wäre diese vom Machtmissbrauch überschattete Zeit nicht die "Zeit der Orden"? Müssten die kritischen Anfragen an den priesterlichen Pflichtzölibat nicht eher von den Orden als von den sog. Liberalen vorgetragen werden?

 

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/downloads.html

 

 

Sexueller Missbrauch

Missbrauch ist keine Krankheit, sondern ein Verbrechen. Die angemessene Reaktion ist nicht Mitleid, sondern Zorn. Gott ist zornig mit den Sündern – so sehr, dass er Jesus sagen lässt: für sie wäre es besser, mit einem Mühlstein um den Hals im Meer versenkt zu werden. Er widersteht damit jenem heimlichen Unschuldswahn, der sich in der gegenwärtigen Krise weiter ausbreitet und Schuld und Versagen, wenn überhaupt, immer nur bei den anderen sucht. Hat nicht der Missbrauch, den die kirchliche Schuldpredigt mit ihrer Rede von Sünde und Schuld getrieben hat, zum Entstehen dieses verhängnisvollen Unschuldswahns beigetragen, so dass schließlich die Ohnmächtigen mit mehr Schuld und die Mächtigen mit noch mehr 'unschuldiger' Macht ausgestattet wurden? Die christliche Predigt der Umkehr muss jedenfalls der Versuchung widerstehen, Menschen durch Angst zu entmündigen. Sie muss zur Verantwortung herausfordern, wie es in der Parabel vom barmherzigen Samariter zum Ausdruck kommt. Mitleid gehört dabei den Opfern. Ihnen gehört unser erster Blick und unsere ungeteilte Aufmerksamkeit.

 

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/links.html

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.marstall-clemenswerth.de