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Das Social Justice Training ist ein in den USA entwickeltes Bildungs- und ein Trainingskonzept zur Entwicklung demokratischer Fähigkeiten und politischer Partizipation, dass sich mit verschiedenen Diskriminierungsformen auf der individuellen, strukturelle und kulturellen Ebene auseinandersetzt. Dabei wird erarbeitet, wie Menschen zugleich an Ein- und Ausschlüssen beteiligt sind und Handlungsoptionen gegen jede Art von Diskriminierung möglich werden.
Neben einer selbstreflexiven Auseinandersetzung mit Diskriminierungsformen, der Vermittlung einer dialogischen Methode als Basis des Konzepts und der Entwicklung von Handlungsoptionen, verdeutlichen historische Inputs die tiefe gesellschaftliche Verankerung der jeweiligen Diskriminierungsform. Sie zeigen die Produktion von Stereotypen und Vorurteilen im historischen Kontext, ihre Veränderungen, Reproduktionen und Verfestigungen.
Ziel des Social Justice Trainings ist es, Diskriminierung zu verstehen, Stereotypen zu reflektieren, eigene Verwobenheiten zu begreifen und zu reflektieren. Dabei werden Menschen als gesellschaftliche Akteur/innen aufgefasst, die für ihr eigenes Handeln als Individuum oder in einer Gruppe, sich selbst und der Gesellschaft gegenüber Verantwortung übernehmen.
Heike Weinbach setzt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Gerechtigkeit auseinander. Gemeinsam mit Leah Carola Czollek hat sie ein spezielles Social Justice und Diversity Training für den deutschsprachigen Raum entwickelt.
Termin : Freitag 04. Juni 2010 (17.00 Uhr) bis Sonntag 06. Juni 2010 (13.30 Uhr)
Ort : Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth in Sögel
Referenten: Michael Strodt (Marstall Clemenswerth)
Heike Weinbach (Berlin)
Anmeldungen und Informationen
unter 05952 / 207-0
oder per e-mail: info@marstall-clemenswerth.de |