09.06.2010
|

|
|
Jugendgottesdienst |
|
Am Samstag, den 19. Juni 2010 findet um 19.15 Uhr im Marstall wieder ein Jugendgottesdienst statt. "Für wen haltet ihr mich", fragt Jesus uns da – nicht aber, um damit in christologischen Spekulationen zu versinken. Denn dazu ist Christus nicht in die Welt gekommen, dass wir ihn begreifen, sondern dass wir uns an ihn klammern. Christus muss immer so gedacht werden, dass er nie nur gedacht ist. Nur ihm nachfolgend wissen wir, worauf wir uns eingelassen haben. Ein solches Nachfolgechristentum doziert nicht einfach über Nachfolge. Es nährt sich, um seiner eigenen Wahrheit willen, aus der Praxis der Nachfolge. Es drückt wesentlich ein praktisches Wissen aus, das gefährlich ist und doch getan werden muss. Denn Jesus war weder ein Narr noch ein Rebell; aber offensichtlich beiden zum Verwechseln ähnlich. Schließlich wurde er von Herodes als Narr verspottet, von seinen Landsleuten als Rebell ans Kreuz ausgeliefert. Wer ihm nachfolgt muss damit rechnen, dieser Verwechselung zum Opfer zu fallen. Zu dieser Mystik und Politik der Nachfolge sind alle herzlich eingeladen.
 |
|

|
|
Von Stein zu Stein |
|
Pilgern auf dem Hümmlinger Pilgerweg |
|
Du bist eingeladen, mit vielen anderen interessierten Menschen vier Tage lang auf dem Hümmlinger Pilgerweg unterwegs zu sein. Wir werden "von Stein zu Stein" den ganzen Pilgerweg mit seinen 92 Kilometern gehen (Abkürzungen sind auf den Tagesetappen möglich). Die einzigartige Beschilderung durch Feldsteine mit Kreuzen, die uns den Weg weisen, die insgesamt 20 Sinnsprüche, die wunderschöne Natur des Hümmlings und die Morgen- und Abendimpulse und Eucharistiefeiern in der Gruppe werden unserer Pilgerreise eine besondere Note geben.
Am Donnerstag, den 12.08.10 werden wir gemeinsam in Sögel aufbrechen, um über Werlte, Lorup, Esterwegen, Börger und Werpeloh in vier Tagen wieder nach Sögel zu gelangen. Am Maria Himmelfahrtssonntag werden wir gemeinsam mit mehreren tausend anderen Pilgern den Gottesdienst auf Schloss Clemenswerth feiern. Abschließen werden wir unsere Pilgerwanderung danach mit einem Mittagessen im Marstall Clemenswerth.
Unsere gemeinsame Pilgererfahrung soll in einer großen Gemeinschaft stattfinden, aber dennoch jedem Einzelnen oder jeder Kleingruppe die Gelegenheit bieten, in seinem Tempo das Pilgern zu erfahren. Wir werden folglich nicht in der Großgruppe pilgern. Die Einfachheit eines Pilgerlebens soll für alle erlebbar werden, um die Sinne zu weiten für religiöse Erfahrungen und die Stimme Gottes auf dem Weg. Wir freuen uns auf diese gemeinsamen Erlebnisse mit dir!
Termin: 12. - 15. August 2010
Teilnehmer/-innen: 16 Jahre und älter
Kosten: 30 Euro,
darin enthalten: Kosten für Übernachtung in Gemeinschaftsunterkünften, Gepäcktransport, Abendessen in den Gemeinschaftsunterkünften, kleines Pilgerpaket für den jeweiligen Tag, Begleitung und Information durch Organisationsteam usw.
15,00 Euro bei einer Teilnahme ab Samstagmorgen
Anmeldeschluss: 01. August 2010
Anmeldung: telefonisch unter 05952 / 207-0
oder per e-mail: info@marstall-clemenswerth.de
 |
|

|
|
Downloads und Links |
|
Social Justice and Diversity
Der Andere ist der Garant dafür, die eigene Welt zu erweitern, die eigenen Erfahrungen als die eigenen und nicht die universellen zu begreifen, und kann dem eigenen Leben, dem eigenen Da-Sein eine Dimension hinzufügen, insofern nicht das Eigene im Anderen gesucht wird. Indem der Eine dem Anderen so begegnet, wird eine radikale Großmut verlangt, betonte Heike Weinbach beim Social Justice Training im Marstall Clemenswerth. Denn das Interesse des Einen sollte auf den Anderen gerichtet werden, ohne Dankbarkeit für dieses Interesse zu erwarten.
Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/downloads.html
Prophetischer Pragmatismus
Der Marstall fördert eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung, weil wir wissen, dass Menschen nicht von Argumenten leben. Sie mögen von Argumenten beeinflusst sein, aber sie leben nicht von ihnen. Sie leben von Liebe, Fürsorge, Anerkennung, Berührung und so weiter. Ich glaube in der Tat, sagt Cornel West, dass es die Bedingung der Wahrheit ist, den Leidenden zu gestatten, sprechen zu dürfen. Das heißt nicht, dass diejenigen, die leiden, ein Monopol auf Wahrheit hätten, aber es bedeutet, dass die Bedingung dafür, dass Wahrheit sich einstellen kann, im Einklang stehen muss mit denjenigen, die soziales Elend durchhalten. "You can’t lead the people if you don’t love the people. You can’t save the people if you won’t serve the people."
Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/links.html
|
|
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:
www.marstall-clemenswerth.de | |