26.07.2010
|

|
|
Krabbelgottesdienst |
|
Am Sonntag, den 08. August 2010 findet um 11.15 Uhr im Marstall wieder ein Krabbelgottesdienst statt. Diesmal geht's um die christliche Hoffnung und um das Warten auf ihre Verheißung, oder um den zukünftigen Menschen und der kommende Gott (J.B.Metz). Aber dieses Warten ist keine passive Erwartung, die uns gelangweilt im Wartezimmer dieser Welt herumsitzen lässt, bis die Tür zum Sprechzimmer Gottes endlich aufgeht. Es ist ein schöpferisches und befreiendes Warten, das uns die Verantwortung für diese Welt zumutet und an den verheißenen Frieden Gottes bindet. Aber diese Bindung ist keine rein verstandesmäßige. Erst wenn wir uns emotional daran binden, haben wir sie auch verinnerlicht. Denn dazu ist Christus nicht in die Welt gekommen, dass wir ihn begreifen, sondern dass wir uns an ihn klammern (T.R.Peters). Nur wenn wir dies in unserem eigenen Leben erfahren, wird es für uns zu einem Wert. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz, heißt es im Evangelium. Dazu sind besonders Familien mit kleinen Kindern herzlich eingeladen.
 |
|

|
|
"… und dann sollten wir uns küssen …" |
|
Zur Prävention von (sexuellen) Grenzüberschreitungen
in Kinder- und Jugendfreizeiten |
|
Lagerhochzeiten, Kartensitzen und Kleiderketten – Spiele, die zu jedem Zeltlager dazu gehören, weil sie die Gemeinschaft fördern, Spaß machen und schon immer gespielt wurden. Und wenn Kinder da nicht mitspielen wollen, werden sie dazu "motiviert". Worin besteht dabei die Legitimation pädagogischer Eingriffe, welche Sensibilität brauchen wir, um Kinder vor Überforderung zu schützen und wo beginnen Grenzüberschreitungen, die uns über Nähe und Distanz neu nachdenken lassen?
In der Diskussion über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche hat unser Bischof ein neues Klima der Offenheit, Transparenz und Dialogbereitschaft gefordert, damit Kirche nicht zu einem geschlossenen System wird, das sich nur noch um sich selbst dreht. Denn in einem unfreien und undurchsichtigen Klima wird Missbrauch von Macht begünstigt. Das erfordert auch von den Verantwortlichen in Kinder- und Jugendfreizeiten Offenheit, Transparenz, Dialogbereitschaft und eine besondere Sensibilität im Umgang mit Sexualität und Körperlichkeit, sowie Nähe und Distanz.
Die Fortbildung will Grenzüberschreitungen erkennen und kindgerechte Orientierung geben, Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf sexuellen Missbrauch aufzeigen, Sicherheit im Umgang mit kritischen Situationen geben und Präventionsmaßnahmen vermitteln. Insbesondere die Perspektive der Kinder soll dabei in den Blick genommen werden. Sie richtet sich an alle, die in Kinder- und Jugendfreizeiten besondere Verantwortung tragen.
Zeit: 11. September 2010, 9:30-17:00 Uhr
Ort: Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth
Kosten: 10,- Euro / 20,- Euro
Leitung: Holger Berentzen, Eva Schumacher und Michael Strodt
Referenten: Volker Grabbe-Stickkamp und Andrina Kuhnhen
(Beratungsstelle LOGO des dt. Kinderschutzbundes)
Anmeldung: telefonisch unter 05952 / 207-0
oder per e-mail: info@marstall-clemenswerth.de

|
|

|
|
Von Stein zu Stein |
|
Pilgern auf dem Hümmlinger Pilgerweg |
|
Du bist eingeladen, mit vielen anderen interessierten Menschen vier Tage lang auf dem Hümmlinger Pilgerweg unterwegs zu sein.
Wir werden "von Stein zu Stein" den ganzen Pilgerweg mit seinen 92 Kilometern gehen (Abkürzungen sind auf den Tagesetappen möglich).
Die einzigartige Beschilderung durch Feldsteine mit Kreuzen, die uns den Weg weisen, die insgesamt 20 Sinnsprüche, die wunderschöne Natur des Hümmlings und die Morgen- und Abendimpulse und Eucharistiefeiern in der Gruppe werden unserer Pilgerreise eine besondere Note geben.
Am Donnerstag, den 12.08.10 werden wir gemeinsam in Sögel aufbrechen, um über Werlte, Lorup, Esterwegen, Börger, Werpeloh in vier Tagen wieder nach Sögel zu gelangen. Am Maria Himmelfahrtssonntag werden wir gemeinsam mit mehreren tausend anderen Pilgern den Gottesdienst auf Schloss Clemenswerth feiern. Abschließen werden wir unsere Pilgerwanderung danach mit einem Mittagessen im Marstall Clemenswerth.
Unsere gemeinsame Pilgererfahrung soll in einer großen Gemeinschaft stattfinden, aber dennoch jedem Einzelnen oder jeder Kleingruppe die Gelegenheit bieten, in seinem Tempo das Pilgern zu erfahren. Wir werden folglich nicht in der Großgruppe pilgern. Die Einfachheit eines Pilgerlebens soll für alle erlebbar werden, um die Sinne zu weiten für religiöse Erfahrungen und die Stimme Gottes auf dem Weg. Wir freuen uns auf diese gemeinsamen Erlebnisse mit dir!
Termin: 12. - 15. August 2010
Teilnehmer/-innen: 16 Jahre und älter
Kosten: 30 Euro,
darin enthalten: Kosten für Übernachtung in Gemeinschaftsunterkünften, Gepäcktransport, Abendessen in den Gemeinschaftsunterkünften, kleines Pilgerpaket für den jeweiligen Tag, Begleitung und Information durch Organisationsteam usw.
15,00 Euro bei einer Teilnahme ab Samstagmorgen
Anmeldeschluss: 01. August 2010
Anmeldung: telefonisch unter 05952 / 207-0
oder per e-mail: info@marstall-clemenswerth.de

|
|

|
|
Downloads und Links |
|
"Kernenergie schädigt das Gemeinwohl"
Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover in seiner Stellungnahme zu "Kirche, Kernenergie, Klimawandel". Das Gemeinwohl sei das Fundament einer Ethik der Nachhaltigkeit. Ziel des Gemeinwohls sei es, für die Menschen der Gegenwart, aber auch für die zukünftigen Generationen die Güter bereitzustellen, die ein physisches Überleben und eine Betätigung auf verschiedenen Kulturgebieten ermögliche. Dazu gehörten dem Leben zuträgliche Umweltbedingungen. Insofern sei es nicht vertretbar, den beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie wieder aufzuheben. Begründet wird dies in der Stellungnahme insbesondere mit der Abnahme der Uranvorkommen, den Sicherheitsrisiken und der nicht geklärten Endlagerung. Es gäbe andere Formen der Energiegewinnung, die weit ungefährlicher seien. Deshalb sei ein Verbleiben in der Kernenergie ethisch nicht vertretbar.
Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/downloads.html
Kirche, Charisma und Macht
"Das Desaster, das wir im Missbrauchsskandal erlebt haben, sollte dazu führen, die Frage der Macht und der Teilung von Macht radikal neu zu bedenken", sagte Bischof Bode der "Frankfurter Rundschau". "Auf der kleinen Ebene unseres Bistums merke ich doch: Wenn Menschen sich einbringen wollen und können, mindert das nicht die Autorität dessen, der letztlich zu entscheiden hat, sondern stärkt sie."
Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/links.html |
|
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:
www.marstall-clemenswerth.de | |