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21.08.2007  


Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Fragile - Leben im Angesicht des Todes

Hospizabend für Mitglieder und Interessierte 

Dass menschliches Leben endlich ist - eine Ende hat -, dass wir alle leben müssen im Angesicht des Todes, wird heute vielfach verdrängt. Gerade daran zeigt sich aber, dass der Tod, das Sterben, für heutige Menschen, wie für die Menschen aller Zeiten, ein bedrängendes Thema ist; so bedrängend, bedrohlich, dass sie vor ihm die Augen verschließen. Dabei sind Sterben und Tod im Leben allgegenwärtig. Aber worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir vom Tod sprechen? Und wie können wir von ihm sprechen? Wie überhaupt können Menschen leben angesichts des Todes? Darüber wollen wir mit Hilfe eines Kurzspielfilms ins Gespräch kommen.

Filmausschnitt

Stimme aus dem Off:

"Als du ein Kind warst, hast du manchmal hinaufgeschaut zu den Sternen. Und später, als du älter wurdest, hast du manchmal am helligten Tag deine Augen geschlossen. Erinnere dich: als dann alles ganz still war, hast du dein Herz schlagen hören und dein Blut in den Adern rauschen, und du hattest viele Fragen."

"Woher kommt diese Furcht in uns? Wir arbeiten und essen. Wir lachen. Wir sind besorgt um unsere Jugend, um unseren Körper. Doch eines Tages wird er zerbrechen, wie ein altes Gefäß."

"Alles hat seine Zeit. Geborenwerden hat seine Zeit. Sterben hat seine Zeit. Diese verschüttete Erinnerung in uns, hab keine Angst vor ihr! Als du ein Kind warst, hast du manchmal hinaufgeschaut zu den Sternen ..."

Soundtrack von Bob Dylan

Termin:          Dienstag 25. September 2007 (19.30 Uhr)

Ort:                 Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, Sögel

Referenten:   Michael Strodt

Anmeldungen telefonisch unter 05952 / 207-0

oder per e-mail: info@marstall-clemenswerth.de

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

"Das ist doch menschunwürdig"

Ethisch entscheiden - verantwortlich handeln

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Berufsgruppen in der seelsorglichen, medizinischen oder therapeutischen Begleitung und Pflege stehen heute bezüglich der Verantwortung ihres beruflichen Handelns vor schwierigen und neuen Entscheidungsfeldern. Appelle wie "Wir können doch Frau M. nicht verhungern lassen!" wirken dann verunsichernd und herausfordernd zugleich. Verantwortliche suchen einerseits Orientierung durch Werte und Maßstäbe. Andererseits möchten sie auf ethische Fragen von Angehörigen antworten können. Ethische Kompetenz zu fördern bedeutet dann, anhand von konkreter Fallarbeit nach Maßstäben und Werten zu fragen und mit konfliktreichen beruflichen Situationen verantwortungsvoll umzugehen.

 

Der Internisten und medizinische Beirat des Sögeler Hospiz Dr. H.-J. Bergmann und der Ethikberater Stefan Kliesch werden von eigenen Erfahrungen erzählen, eigene Werthaltungen reflektieren und zusammen mit der Berufsgruppe der Pastoralreferent/innen ethische Kompetenz diskutieren.

 

Termin:          Donnerstag, 20. September 2007, 10.00 - 18.00 Uhr

Kosten:          15,00 Euro                  ELBOS-Studientag

Referenten:   Dr. Bergmann und St. Kliesch

Anmeldungen telefonisch unter 05952 / 207-0

oder per e-mail: info@marstall-clemenswerth.de

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

"Andere Lieder wollen wir singen"

Neue lustige Lieder für Kinderchöre

Auch kirchliche Kinderchöre singen immer wieder gern neben dem religiösen Repertoire andere, lustige Lieder. Der Arbeitskreis Kinderchor des Bistums Osnabrück setzt in diesem Seminar den Schwerpunkt genau auf diese Thematik.

Wir wollen neue Lieder kennen lernen, die nicht unbedingt in den Gottesdienst gehören, die aber für jede Chorprobe für den Spaß und die gute Laune unter den Chorkindern fast unentbehrlich sind.

Alle Teilnehmer(innen) sind auch herzlich eingeladen, solche „Hits“ aus ihren Chören vorzustellen!

Daneben widmen wir uns noch einmal der Liedbegleitung, diesmal nicht nur auf dem Klavier und mit Orff-Instrumenten, sondern besonders auf der Gitarre (Grundkenntnisse sollten vorhanden sein!).

Beginn:         Freitag, 31. August 2007, 16.00 Uhr

Ende:            Samstag, 01. September 2007, 14.00 Uhr

Ort:               Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, Sögel

Referenten:   Maria Hartelt (Wallenhorst); Stephan Braun (Nordhorn); Martin Hülsmann (Sögel)

Anmeldung:   Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

                    (Tel.: 05952 /207-0)

Kosten:            Auszubildende, Schüler, Studenten: 18,00 Euro

                    Berufstätige: 26,00 Euro

Hinweis:          Die Teilnehmer(innen)zahl ist auf 25 Personen begrenzt.

                    Bettwäsche und Handtücher bitte mitbringen!

Flyer 232 KB)

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Downloads und Links

"Leben im Angesicht des Todes"

"Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang, nur vor dem Tod derer, die mir nah sind. Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind? Allein im Nebel tast ich todentlang und laß mich willig in das Dunkel treiben. Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben. Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr; - Und die es trugen, mögen mir vergeben. Bedenke: den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andern muß man leben." (Mascha Kaléko)

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/downloads.html

Stolpersteine

So heißt ein Kunstprojekt, das die Erinnerung an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Zigeuner, der politisch Verfolgten, der Homosexuellen, der Zeugen Jehovas und der Euthanasieopfer im Nationalsozialismus lebendig erhält und in Sögel derzeit zur Diskussion steht.

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/links.html

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter: www.marstall-clemenswerth.de