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"Film/riss" lädt ein, die spirituelle Dimension ausgewählter Spielfilme wahrzunehmen. Film und Kino sind "Emotionsmaschinen", bei denen es in erster Linie um Selbsterfahrung geht. Angelegt als offener Prozess kommt es darauf an, was wir darin sehen – wir, das Publikum, und nicht, was der Schöpfer, der Filmregisseur gemacht hat. Es geht um "Handarbeit", denn wir wollen das Kunstwerk und seine Aura so genießen, dass wir dabei selbst zum Schöpfer, Regisseur oder Künstler werden!
Religion und Film sind "Unterbrechungen". Sie sind ein "Stachel im Fleisch" und schützen vor allzu rascher Spiritualisierung. Sie beweisen sich stets selbst – stoßen nicht nur Fragen an, sondern bieten Dank faszinierender, wegweisender Bilderfolgen bisweilen auch Anstöße und Antworten – voller Brisanz und Relevanz für Theologie und Spiritualität.
Es geht um die Diskussion von Filmen und um einen persönlichen Zugang – zu Gott. Indem wir uns in den Film "versenken", spüren wir den Blick auf uns selbst. Es geht darum, das je eigene Leben, die persönliche Lebensgeschichte, deren Höhen und Tiefen (in Dolby-Surround), und die Vielfalt des Lebens mit Hilfe von Filmen wahrzunehmen und im politisch-theologischen Scheinwerferlicht (auf 9m²) zu deuten.
Termine: Sonntag, 14.10.2007, 19.30 Uhr
Sonntag, 18.11.2007, 19.30 Uhr
Sonntag, 16.12.2007, 19.30 Uhr
Ort: Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, Sögel
Referenten: Eva Schumacher und Michael Strodt
Kosten: frei
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