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10.12.2007  


Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Film/riss

Unterbrechungen aus dem dunklen Kinosaal

"Film/riss" lädt ein, die spirituelle Dimension ausgewählter Spielfilme wahrzunehmen. Film und Kino sind "Emotionsmaschinen", bei denen es in erster Linie um Selbsterfahrung geht. Angelegt als offener Prozess kommt es darauf an, was wir darin sehen – wir, das Publikum, und nicht, was der Schöpfer, der Filmregisseur gemacht hat. Es geht um "Handarbeit", denn wir wollen das Kunstwerk und seine Aura so genießen, dass wir dabei selbst zum Schöpfer, Regisseur oder Künstler werden!

Religion und Film sind "Unterbrechungen". Sie sind ein "Stachel im Fleisch" und schützen vor allzu rascher Spiritualisierung. Sie beweisen sich stets selbst – stoßen nicht nur Fragen an, sondern bieten dank faszinierender, wegweisender Bilderfolgen bisweilen auch Anstöße und Antworten – voller Brisanz und Relevanz für Theologie und Spiritualität.

Es geht um die Diskussion von Filmen und um einen persönlichen Zugang – zu Gott. Indem wir uns in den Film "versenken", spüren wir den Blick auf uns selbst. Es geht darum, das je eigene Leben, die persönliche Lebensgeschichte, deren Höhen und Tiefen (in Dolby-Surround), und die Vielfalt des Lebens mit Hilfe von Filmen wahrzunehmen und im politischen-theologischen Scheinwerferlicht (auf 9m²) zu deuten.

 

Termine:     Sonntag, 16.12.2007, 19.30 Uhr

Ort:            Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, Sögel

Referenten: Eva Schumacher und Michael Strodt

Kosten:       frei

Flyer 212 KB)

 

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Teamentwicklung und Pflegeethik

Fortbildung für Pflegefachkräfte und PflegeassistentInnen

Immer wieder tauchen im Pflegealltag ethische Konfliktsituationen auf, bei denen von Pflegenden Entscheidungen (mit)getroffen oder (mit)getragen werden müssen. Das Spektrum reicht von Fragen der Therapiebegrenzung über Aspekte der Schweigepflicht bis zum angemessenen Umgang mit Angehörigen. Wie können diese Konflikte hilfreich im Team besprochen und gemeinsam Lösungen gesucht werden? Welche Rahmenbedingungen sind dafür zu erfüllen und welches methodische Vorgehen ist hierbei sinnvoll und im Alltag auch umsetzbar? Welche Qualität von Pflege ist auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu verantworten? Sind Konflikte im Alltag von Pflegenden bereits durch unverantwortliche Rahmenbedingungen vorprogrammiert? Was ist gute Pflege?
Die Fortbildung will Raum geben diese und andere Frage zu besprechen, selbsterlebte Fälle zur Diskussion zu stellen und von anderen zu hören.

 

Beginn:       Freitag, 14. Dezember 2007, 17.00 Uhr

Ende:          Samstag, 15. Dezember 2007, 17.00 Uhr

Ort:            Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth, Sögel

Referenten: Dr. Carmen Breuckmann-Giertz und Michael Strodt

Kosten:       33,00 Euro

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Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Wasser – "Quelle" des Lebens!

Seminarreihe zur politischen Bildung

Wasser ist unsere wichtigste Lebensquelle. Aus ihm entstand einst das Leben, aus dem Wasser krochen die Wasserlebewesen vor etwa 400 Millionen Jahren zum ersten Mal heraus und eroberten allmählich das Land. Das Wasser ist das bedeutendste Element der Menschheitsgeschichte, es ist das Symbol der Lebenskraft, der Reinigung oder der Erneuerung. Es spendet Regen für trockenes Land, Menschen, Tiere und Pflanzen benötigen es.

In vielen Mythen und alten Geschichten und in der Bibel spielt das Wasser eine zentrale Rolle. Die Sintflutsage berichtet von einer riesigen Überschwemmungs-Katastrophe: Immer wieder führten Trockenperioden in der Erdgeschichte zu Ernteausfällen und Hungersnöten. Heute wird das Wasser durch die Umweltverschmutzung bedroht.

Im Seminar beschäftigen sich die Teilnehmer/-innen u.a. mit folgenden Themen:

  • Wasser: Beschaffenheit, Wasservorkommnisse, Wasserressourcen
  • Wasser und der Klimawandel
  • Umweltpolitische Aspekte
  • Wasserprojekte am Beispiel Brasilien
  • Was ist zu tun? Was kann ich tun? Verantwortung für die Schöpfung
  • Biblisch-theologische Bedeutung von Wasser

Termin:          Dienstag, 18. Dezember 2007, 15.00 – 18.00 Uhr

Ort:               Jugendbildungsstätte

                    Marstall Clemenswerth, Sögel

Referent:        Michael Strodt

Kosten:             15,00 Euro (für die gesamte Reihe)

In Kooperation

mit:               Soziales Seminar der Diözese Osnabrück

                    und

                    Ev.-luth. Markus-Gemeinde Sögel

Anmeldung:      Soziales Seminar der Diözese Osnabrück

Am Boberg 10

49214 Georgsmarienhütte

Tel.: 05401/336-14

eMail: info@sozialesseminar.de

 

 

Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth

Downloads und Links

Die Krippe im Marstall verdanken wir der Osnabrücker Wärmestube

Die Kirche hat die Aufgabe, sich anwaltschaftlich für die Armen einzubringen! "Es wäre eine Überheblichkeit, zu sagen, dass wir die Antworten haben - aber wir können uns zeichenhaft an der einen oder anderen Stelle positionieren und einbringen. Und dabei ist für mich wichtig, dass man das mit den Betroffenen macht - nicht für die Betroffenen", so Generalvikar Theo Paul im Osnabrücker Bürgerfunk.

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/links.html

 

 

"Einwohnung" oder Menschwerdung Gottes?

Der evangelische Theologe Klaus Wengst erinnert in seiner Auseinandersetzung mit der traditionell antijüdischen Auslegung des Johannesprologs an die Wohnungssuche des ersten Wohnungslosen und an den rabbinisch-shekinaische Akzent in der "Einwohnung Gottes".

Mehr unter: www.marstall-clemenswerth.de/downloads.html

 

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter:

www.marstall-clemenswerth.de