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Oft empfinden Schülerinnen und Schüler Schule als Stress. Dazu gehören, neben leistungsbezogenen Ursachen, Konflikte, die nicht nur mit Worten ausgetragen werden - "Anmache", Ausgrenzungen und Grenzüberschreitungen. Was davon ist altersbedingte Zickerei bzw. Streiterei? Was gehört zur Entwicklung eines angemessenen Konfliktverhaltens dazu und wann müssen wir Pädagogen/innen und Lehrerkräfte einschreiten? Welche Unterstützung brauchen Kinder, damit sie sich wohl und sicher in der Schule fühlen?
Eine Studie der Universität München kam zu dem Ergebnis, dass pro Woche mehr als 500.000 Schüler von ihren Mitschülern in Deutschland gemobbt werden. Das heißt, dass sich im Durchschnitt in jeder Klasse ein Mobbingopfer befindet - und das unabhängig von der Schulform. Ärgern, Bedrängen, Piesacken und Nötigen gehören also zum Alltag auf dem Schulhof. Allerdings zeigte die Studie auch, dass sich deutliche Unterschiede zwischen den untersuchten Klassen abzeichnen, was vermuten lässt, dass ein gutes Klassenmanagement Chancen für ein friedfertiges Klassenklima bereit hält.
Die Lehrerfortbildung fragt danach, wie eine solches Klassenmanagement aussehen muss, wie anerkennendes Führungsverhalten ein kommunikatives und kollegiales Lernklima ermöglichen und soziale Kompetenzen fördern, wie ungerechte gruppendynamische Prozesse durchschaut und kritisch reflektiert und soziale Regeln und verbindliche Werte eingeübt werden können.
Termin: Montag, 03. März 2008, 9.00 – 17.00 Uhr
Ort: Jugendbildungsstätte
Marstall Clemenswerth, Sögel
Referenten: Marcus Drees (Bistum Osnabrück)
Michael Strodt (Marstall)
Kosten: 18,00 Euro
Anmeldung: Jugendbildungsstätte Marstall Clemenswerth
Clemenswerth 1, 49751 Sögel
Tel.: 05952/207-0, Fax: 05952/207-207
eMail: info@marstall-clemenswerth.de |